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SGM 2012/13

 

2. Bundesliga 

5. Runde

SG Baden 1 - SK Echiquier Bruntrutrain 1 = 3 : 5 

Ueberraschend knappe "Mannschaftsniederlage" gegen einen "Aufstiegsfavoriten"! 

Die Teams "Nyon 1" und "Bruntrutrain 1" spielten, gegeneinander 4 : 4 Unentschieden und gewannen seitdem, sämtliche anderen gespielten Wetttkämpfe, dieser "SGM-Bundesliga-Gruppe". Diese beiden Teams tragen somit ein "Fernduell", um den ersten Tabellenschlussrang aus, welcher zum "Aufstiegswettkampf", für die Promotion, in die 1. Bundesliga, berechtigt. Mit etwas gemischten Gefühlen trat deshalb auch unsere erste SGM-Mannschaft, gegen diesen äusserst spielstarken Gegner an! Die unterschiedlichen "Elo-Zahlen", der beiden Mannschaften, sprachen dabei "Bände"! Aber siehe da! Erstmals mussten die Jurassier, in Baden, um ihren "Mannschaftssieg" doch etwas bangen! Besonders, an den "hinteren Brettern" leistete unser Team, einen sehr erfolgreichen Widerstand! Schliesslich kam es dann aber doch noch zu einem knappen "Mannschaftserfolg" für das "Favoritenteam" aus Pruntrutt! 

Am 1. Brett bekam es der Badener, Heinz Schaufelberger (2284 Elo) mit dem "Elo-Riesen" Andrej Sokolov (2543 Elo!) zu tun. Mit seiner vorsichtig, geschlossenen "Eröffnungsweise" (1. Zug = g3!) konnte der "Badener Bannerträger" zwar eine solide Stellung, gegen den "Star" der Gegnermannschaft, aufbauen. Erst, beim 30. Zug, konnte Favorit Sokolov mit seiner"Dame", auf dem Feld "d2", in die "Badener Stellung" eindringen. Dies leitete den Partieverlust, am 1. Brett, für das "Badener Team", ein. Auch, am 2. Brett, ging es Helmut Eidinger (SG Baden/2198 Elo), ebenfalls nicht viel besser! Auch er sass, mit Jean-Noél Riff (2455 Elo!), einem weiteren "Elo-Riesen", gegenüber! Ja, so ist es halt, wenn man, in der "2. SGM-Bundesliga", an den vorderen Brettern, spielt! Eidinger verzichtete auf eine "Rochade". Der Jurassier rochierte dann aber "lang" und leitet dann, beim 15. Zug mit dem "Bauernvorstoss f4-f5", den entscheidenden Angriff ein! Ab dem 24. Zug drangen dann die "weisse Dame" und die beiden "weissen Türme" auf der "g"- und "h-Linie" in die "Badener Stellung" ein und somit war auch diese Partie, für das "Badener Team", verloren. Ebenfalls sah sich Alexander Lipecki (SG Baden/2097 Elo), am 3. Brett, der gleichen Situation gegenüber gestellt, denn auch sein Gegner, Alexandre Domont (mit 2381 Elo-Punkte), konnte man zu den"Elo-Riesen" zählen! Der Badener Vertreter versuchte es, bei einer "sizilianischen Partie-Eröffnung" mit dem sogenannten "Flügelgambit". Beachtenswert war es , bei beiden Spielern, die "Bedenkzeiteinteilung", zu beobachten. Beim 18. Zug hatte Lipecki noch 15 Minuten Zeit, bis zur Zeitkontrolle beim 40. Zug und sein Gegner auch nur noch 5 Minuten! Entscheidenderweise stellte der "Badener Vertreter" dann aber, in der "Zeitnotphase", die "Qualität" ein. So war der "Partieverlust" nicht mehr abzuwenden. Auch, am 4. Brett, war der "Elo-Unterschied" beträchtlich! Für Baden spielte dabei Matthias Saurer (2031 Elo) gegen Bilel Bellahcene (2340 Elo-Punkte). Der "Badener" spielte die "Caro-Kann-Verteidigung" und "rochierte", beim 11. Zug, "kurz". Aber, beim 14. Zug, machte sein Gegner die "lange Rochade"! Damit war ein "Grosskampf" angesagt! Beide Spieler inszenierten dann auch sofort Angriffsbewegungen in Richtung des gegnerischen Königs. Nachdem der "Mittelspielkampf" vorbei war, entstand ein ausgeglichenes Endspiel. Der Gegner aus Pruntrutt hatte noch: König, 1 Springer + 6 Bauern. Der Badener das gleiche Material, nur für den Springer einen "schwarzfeldrigen" Läufer. Doch die grössere Spielstärke setzte sich auch bei diesem gleichwertigen Endspiel durch. Und so musste der "Badener" die Partie, beim 39. Zug, aufgeben. Die "Badener Mannschaft" hatte also, die ersten 4 Bretter alle verloren. Es sah nach dem erwarteten "Kantersieg" des "Pruntrutter Teams" aus. Aber, es sollte erfreulicherweise anders kommen! Die "junge Badener Spitzenschachgarde", an hinteren Brettern, liess sich keineswegs beindrucken und machte den Wettkampf doch noch spannend! Mit "Weiss" hatte sich der junge "Badener", Yannick Suter (2010 Elo), am 5. Brett, mit der Caro-Kann-Verteidigung seines bekannten Gegners, Ludovic Staub (2142 Elo) auseinander zu setzen. Beim 16. Zug wurden die "Damen" getauscht und, nach weiteren "Figurenreduktionen"entstand "Doppelturmendspiel", mit je 2 Leichtfiguren und je 5 Bauern. Dabei hatte der Pruntrutter jedoch den Nachteil eines "Doppelbauern". Und der "Badener" konnte dieses Endspiel tatsächlich gewinnen! Allerdings musst er, ganz am Schluss der Partie, den Gegner dann, mit Läufer und Springer noch "matt setzen"! Einen weiteren Erfolg, errang dann, am 6. Brett, André Brunner (1971 Elo-Punkte). Sein Gegner hiess Frank Hassler (1981 Elo). Schlussendlich wurde der Druck auf die Königstellung des "Pruntrutter Gegners" so gross, so dass dieser, neben einer "Verluststellung", auch noch durch "Ueberschreiten der "Bedenkzeit", verlor. Einen weiteren Brettsieg konnte auch Martin Jenny (SG Baden/2023 Elo) beim 7. Brett, gegen Marc Furrer (1981 Elo) buchen. Beim 13. Zug konnte der "Badener Vertreter" die wichtige, "offene c-Linie" besetzen. Mit einem starken "Läuferpaar" gewann dann der "Badener" schlussendlich das "Endspiel". Schade, dass, am 8. Brett, Sai Saikrishnan (SG Baden/2005 Elo) gegen Dominik Tschanz (1880 Elo), etwas unerwartet, seine Partie verlor, sonst wäre ein "Mannschaftsunentschieden" doch noch möglich gewesen! Der junge "Badener Vertreter" verlor ein "Turmendspiel" mit einem "Minusbauern"! 

Nach dieser erneuten Mannschaftsniederlage kommt es nun, am 2.3.2013, auswärts, gegen die 1. Mannschaft des "Schachklubs Bern", zur entscheidenden Begegnung um den Abstieg aus der "2. SGM-Bundesliga"!

 

3. Regionalliga 

5. Runde 

Ein weiter Mannschaftssieg, in Zürich, für unsere "Zweitteamler"! 

SK Letzi/ZH 2 - SG Baden 2 = 1 ½ : 2 ½ 

Mit diesem Sieg sind unser "Zweitteamler" weiterhin auf dem 3. Tabellenzwischenrang" ihrer 3. Regionalgruppe. Sebastian Durand und Ursula Wegmann gewannen ihre Partien. Mannschaftsleiter Peter Schmalz machte ein "taktisches" Remis, um den "Mannschaftssieg" zu sichern. Daniel Jenny verlor, etwas unglücklich, gegen den Routinier Bryan Hess.

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