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SGM 2012/13

 

2. Bundesliga 

4. Runde

SK Fribourg 1 - SG Baden 1 = 5 : 3 

Trotz aller Bemühungen gab es nur eine "Auswärtswettkampf-Niederlage", gegen das starke "Fribourg 1"! 

Es war klar! Mit einem "Mannschaftssieg" hätte sich unsere 1. SGM-Mannschaft, als "Liganeuling", von der "Abstiegszone" distanzieren können. In der gleichen Lage befand sich aber auch das erste Team des Schachklubs Fribourg! Nachdem unser Team, teilweise sehr unglücklich, mit 0 : 4 in Rückstand geraten war, wusste man, dass "der Zug abgefahren war"! 

Aber dann geschah etwas, das doch wieder hoffen lässt: Heinz Schaufelberger, Helmut Eidinger, Matthias Saurer und Martin Jenny kämpften unverdrossen und mit grossem Elan weiter und erreichten, dass man schlussendlich den Wettkampf, nur mit 3 : 5 verlor! Vielleicht können diese hart erkämpften "Einzelbrettpunkte" doch noch entscheidend dazu beitragen, dass man den "Bundesligaerhalt", am Ende, doch noch schaffen kann! Am 1. Brett traf Helmut Eidinger (SG Baden/2198 Elo) auf Cédric Pahud (2173 Elo). Schlussendlich kam ein "Endspiel" mit je einem "Turm" und je einem "ungleichfarbigen Läufer" und je 3 "Bauern" und den beiden "Königen" zu Stande. Aber erst beim 33. Zug wurde das "Remis", schlussendlich, Tatsache. Heinz Schaufelberger (2284) traf, am 2. Brett, auf Laurent Jacot (2175). Mit "Weiss" eröffnete der Badener Vertreter wieder mit seinem bewährten "Doppelfianchetto-System". Nach einer eher ruhigen "Eröffnungsphase" brachte der Badener ein starkes "Bauernduo", auf "c4" und "b4" zu Stande und beim 16. Zug konnte er auch noch die "a-Linie" öffnen. Aber der Freiburger hielt den Angriffsbemühungen des Badeners stand und so kam man zu einem ein "ausgeglichenen Endspiel". Schaufelberger: König, 1 Turm, 1 weissfeldriger Läufer, und 4 Bauern. Sein Gegner: König, 1 Turm, 1 Springer und ebenfalls 4 Bauern. Als Folge des negativen Wettkampfstandes wollte Schaufelberger unbedingt gewinnen. Beim 43. Zug offerierte der Freiburger "Remis". Das wurde abgelehnt. Aber beim 57. Zug einigte man sich dann doch auf ein "Unentschieden". Damit ging eine der längsten Partien des Wettkampfes zu Ende! Beim 3. Brett traf Matthias Saurer (2031) auf Achim Schneuwly (2077). Dabei rochierten die beiden Könige, erst, bei 13. Zug, "kurz". Beim Mittelspiel und auch nachher kam der "Freiburger" permanent in grosse "Bedenkzeitnot". So hatte er, beim 18. Zug, nur noch 10 Minuten Zeit zur Verfügung, welche bis zum 40. Zug reichen musste. Die beiden "Damen" verschwanden dann vom Brett. Die Bilanz beim "Endspiel" ergab, dass Saurer schlussendlich einen "Mehrbauern" (5 gegen 4) hatte. Von den Figuren waren nur noch 1 Springer beim "Badener" und 1 Läufer beim "Fribourger", zusammen mit den beiden "Königen", auf dem Brett. Mit einer eindrucksvollen "Filigranarbeit" sicherte Saurer der "Badener Mannschaft" dann einen ganzen "Brettsiegpunkt"! Ein Drama ereignete sich recht früh, auf dem 4. Brett. An diesem Brett spielte, für Baden, Stefan Bouclainville (2223). Er hatte sich, mit Vinzenz Tremp (2066) zu befassen. Auf Grund der grossen "Elo-Differenz" erhoffte man sich einen ganzen "Brettsiegpunkt" für das "Badener Team". Mit "Weiss" hatte sich der "Badener Vertreter" mit der "sizilianischen Verteidigung" zu befassen. Und es sah bald gut, für die "Badener Farben", aus! Beim 20. Zug konnte Bouclainville, auf "a5", einen gegnerischen Bauern erobern. Es schien alles erwartungsgemäss zu verlaufen. Aber oha! Plötzlich hatte Bouclanville die Partie verloren! Er hatte nämlich übersehen, dass sein rochierter König "kein "Luftloch" für ein eventuelles "Turm-Grundlinienschach" des Gegners hatte. Und so stand er plötzlich im "Schachmatt" und hatte die sonst "gutstehende" Partie verloren! Dieser unerwartete "Partieverlust" ging wie ein "Schock" durch das Badener Team! Schade! Schade! Dazu kam auch noch dass, vom 5. Brett, Yannick Suter (2010) meldete, das er gegen Ivo Bürgy (2082) auch verloren hatte. Der "Badener Vertreter" hatte sich, bei der Eröffnung, mit dem "Morra-Gambit" herumzuschlagen. Der Freiburger konnte dann, in der "halb-offenen" d-Linie", einen ständigen Druck, auf den "rückständigen Bauern auf "d6", von "Schwarz", ausüben. Das Ende für den "Badener" kam, als der Freiburger Gegner, mit "Weiss", dann am "Königsflügel" einen Bauern, auf der "h-Linie", bis auf "h7" vorstossen konnte. Und als dann die gegnerische Dame, auf "f7", auch noch einen Bauern ungestraft schlagen konnte, und und damit in die "Königsstellung" des "Badeners" eindrang, war die Partie verloren. Nicht viel besser er ging es Daniel Giudici (2134), welcher, am 6.Brett, gegen den leicht "elo-schwächeren" Sylvain Julmy (2102) anzutreten hatte. Auch hier "fianchettierten" beide Spieler ihre Läufer (auf "g2" und "g7") in der "kurzseitigen" Rochadestellung. Der "Badener Vertreter" konnte zwar, beim 12. Zug, einen starken Springer, welcher durch seinen "anderen Springerkollegen" auch noch gedeckt war, platzieren. Aber Guidici bekam schlussendlich eine, "zu offene Königsstellung", was der Gegner, zum Partiegewinn, ausnützte. Auch Andras Puskas (2012) verlor seine Partie ebenfalls, gegen den Freiburger, Bernard Deschenaux (2060). Der "Badener Vertreter" wählte, mit schwarz, das "slawische Damengambit". Wie es seinem Stil entspricht, griff Puskas, beim 17. Zug, mit seinem vorgestossenen Bauern, die gegnerische Königsstellung, auf "h4" an. Aber der Angriff wurde abgewehrt und es entstand ein "Endspiel", bei welchem der Freiburger einen gesunden Mehrbauern hatte. Als dann, der Badener dann auch noch eine Figur (den weissfeldrigen Läufer) verlor, war auch diese Partie, beim 43. Zug, für Baden, verloren. Eine erfolgreiche Partie spielte dafür, am 8. Brett. Martin Jenny (2023) gegen Benoit Perruchoud (1982). Der Gegner riegelte zwar, mit Schwarz, mit einer langen "Bauerkette", von "e4 bis h7" das halbe Brett ab. Aber dem entgegnete der "Badener Vertreter" mit einem starken "Bauernduo" auf "c4 + d4". Beim 33. Zug holte Jenny zum "K.O.-Schlag" aus! Nachdem dann der "Badener" die gegnerische Dame, für einen Turm, gewann, war der Partiegewinn von Jenny Tatsache geworden! 

Am 9.2.2013, geht es, beim Heimwettkampf, in Baden, gegen den ungeschlagenen "Gruppenfavoriten" "Echiquier Bruntrutrain 1" und am 2.3.2013, hat dann das "erste Badener SGM-Team" (auswärts), zum wahrscheinlich "abstiegsentscheidenden", Auswärtswettkampf, gegen "Bern 1", anzutreten.

 

3. Regionalliga 

4. Runde 

SG Baden 2 - SK Embrach 2 = 3 1/2 : 1/2 

Mit einem weiteren Mannschaftssieg schiebt sich unsere "2. SGM-Mannschaft" auf den 3. Zwischenrang ihrer "3. SGM-Regionalgruppe"! 

Am 1. Brett machte Sebastian Durand (1829 Elo), in guter Stellung, ein "taktisches" Remis, um den "Mannschaftssieg" sicherzustellen. An den restlichen 3 Brettern siegten Ursula Wegmann (1724), Peter Schmalz (1614) und Klaus Sabo (1947) souverän! In der nächsten SGM-Runde, am 9.2.2013, geht's, auswärts, gegen "SK Letzi-ZH 2"!

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